Ratgeber · Photovoltaik & Speicher
Wechselrichter: das Herzstück der PV-Anlage
Solarmodule erzeugen Gleichstrom, im Haus wird Wechselstrom gebraucht. Der Wechselrichter wandelt ihn um, überwacht die Anlage und sorgt dafür, dass die Module im besten Arbeitspunkt laufen.
Die wichtigsten Bauarten
- Stringwechselrichter: der Standard. Mehrere Module sind in Reihe geschaltet und hängen an einem Gerät.
- Hybridwechselrichter: bindet zusätzlich einen Batteriespeicher direkt ein.
- Mikrowechselrichter: sitzen an einzelnen Modulen, sinnvoll bei stark verschatteten oder verwinkelten Dächern.
- Leistungsoptimierer: ergänzen einen Stringwechselrichter an einzelnen verschatteten Modulen.
Hybrid-Wechselrichter und Speicher
Wer einen Speicher plant oder sich die Option offenhalten will, ist mit einem Hybridwechselrichter gut beraten. Der Speicher kann dann ohne zweites Gerät angeschlossen werden. Nicht jeder Speicher passt allerdings zu jedem Wechselrichter.
Auslegung und Aufstellort
Der Wechselrichter muss zur Modulleistung und zur Aufteilung der Dachflächen passen. Als Standort eignet sich ein kühler, trockener Raum – Hitze verkürzt die Lebensdauer und kostet Leistung.
Lebensdauer
Wechselrichter halten in der Regel kürzer als Solarmodule. Ein Austausch während der Betriebszeit der Anlage sollte von vornherein einkalkuliert werden.
Ihr Vorhaben einordnen lassen
Jedes Gebäude ist anders. Wir schauen uns Ihr Projekt an und sagen Ihnen, welche Schritte sinnvoll sind – deutschlandweit, mit einem festen Ansprechpartner.
Passende Lösungen
Weitere Ratgeber
- Photovoltaik und Wärmepumpe kombinieren: worauf es ankommt
- Batteriespeicher richtig dimensionieren
- Smart Meter: was das intelligente Messsystem kann und wer es bekommt
- HEMS: was ein Energiemanagementsystem im Haus leistet
- Paragraf 14a EnWG: Wärmepumpe und Wallbox als steuerbare Verbraucher
- Dynamische Stromtarife: für wen sie sich lohnen