Ratgeber · Photovoltaik & Speicher
Dynamische Stromtarife: für wen sie sich lohnen
Bei einem dynamischen Stromtarif ändert sich der Preis im Lauf des Tages mit dem Börsenstrompreis. Wer seinen Verbrauch in günstige Stunden verlagern kann, spart – wer das nicht kann, trägt das Preisrisiko.
So funktionieren dynamische Tarife
Der Arbeitspreis folgt dem Preis an der Strombörse, meist stündlich. Günstig ist Strom häufig mittags bei viel Sonne und nachts, teuer in den Morgen- und Abendstunden. Steuern, Abgaben und Netzentgelte kommen wie bei jedem Tarif hinzu. Stromanbieter sind inzwischen verpflichtet, einen solchen Tarif anzubieten.
Was Sie dafür brauchen
Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem, das den Verbrauch zeitgenau erfasst. Damit sich der Tarif auszahlt, sollten größere Verbraucher automatisch gesteuert werden können.
Für wen es sich lohnt
- Haushalte mit Elektroauto, das zeitlich flexibel geladen werden kann
- Haushalte mit Wärmepumpe und Pufferspeicher
- Haushalte mit Batteriespeicher, der bei niedrigen Preisen aus dem Netz laden darf
Zusammenspiel mit der PV-Anlage
Im Sommer deckt die PV-Anlage einen großen Teil des Bedarfs, der Tarif spielt dann eine kleine Rolle. Interessant wird er im Winter, wenn wenig Solarstrom anfällt und die Wärmepumpe viel verbraucht. Ein Energiemanagementsystem kann beides zusammenführen.
Ihr Vorhaben einordnen lassen
Jedes Gebäude ist anders. Wir schauen uns Ihr Projekt an und sagen Ihnen, welche Schritte sinnvoll sind – deutschlandweit, mit einem festen Ansprechpartner.
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