Ratgeber · Photovoltaik & Speicher
Wallbox und PV: das Elektroauto mit Solarstrom laden
Ein Elektroauto ist der größte flexible Stromverbraucher im Haushalt. Steht es tagsüber zu Hause, lässt es sich zu einem großen Teil mit eigenem Solarstrom laden.
So funktioniert Überschussladen
Die Wallbox erfährt laufend, wie viel Solarstrom gerade übrig ist, und passt die Ladeleistung daran an. Zieht eine Wolke durch, wird langsamer geladen oder pausiert. So fließt nur Strom ins Auto, der sonst ins Netz ginge.
Was dafür nötig ist
- Eine steuerbare Wallbox mit passender Schnittstelle
- Eine Messung am Netzanschluss, die den Überschuss erfasst
- Eine Steuerung – über den Wechselrichter, die Wallbox oder ein Energiemanagementsystem
- Idealerweise eine Umschaltung zwischen ein- und dreiphasigem Laden, damit auch kleine Überschüsse nutzbar sind
Auto und Hausspeicher
Das Auto über den Hausspeicher zu laden, ist selten sinnvoll: Der Speicher ist klein, und bei jedem Umladen geht Energie verloren. Eine gute Steuerung lädt zuerst direkt und sorgt dafür, dass der Hausspeicher nicht ins Auto entladen wird.
Anmeldung und Steuerbarkeit
Wallboxen müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Neue Geräte mit mehr als 4,2 Kilowatt gelten als steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Das sollte bei der Planung des Zählerschranks berücksichtigt werden.
Ihr Vorhaben einordnen lassen
Jedes Gebäude ist anders. Wir schauen uns Ihr Projekt an und sagen Ihnen, welche Schritte sinnvoll sind – deutschlandweit, mit einem festen Ansprechpartner.
Passende Lösungen
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