Ratgeber · Wärmepumpe & Heizung
Pufferspeicher bei der Wärmepumpe: sinnvoll oder überflüssig?
Ein Pufferspeicher nimmt Heizwasser auf und gibt es zeitversetzt wieder ab. Ob er bei einer Wärmepumpe gebraucht wird, hängt von der Anlage ab – pauschal richtig oder falsch ist er nicht.
Wofür ein Pufferspeicher gut ist
- Er verlängert die Laufzeiten und verringert häufiges Ein- und Ausschalten.
- Er stellt Wärme für das Abtauen des Außengeräts bereit.
- Er entkoppelt Wärmepumpe und Heizkreise, wenn Thermostate viele Heizkörper schließen.
- Er überbrückt Sperrzeiten des Netzbetreibers.
Wann er der Effizienz schadet
Jeder Speicher verliert Wärme. Wird er als Trennspeicher eingebunden, vermischen sich Vor- und Rücklauf, und die Wärmepumpe muss eine höhere Temperatur erzeugen als eigentlich nötig. Bei einer gut ausgelegten Anlage mit Fußbodenheizung kann der Puffer klein ausfallen oder ganz entfallen.
Puffer und Photovoltaik
Mit einer PV-Anlage kann der Speicher mittags gezielt etwas wärmer geladen werden. So wird Solarstrom als Wärme gespeichert. Das funktioniert vor allem beim Warmwasser gut.
Die richtige Entscheidung
Ob und wie groß ein Pufferspeicher sein sollte, ergibt sich aus Heizlast, Heizflächen und Gerät. Das gehört in die Planung und sollte nicht pauschal entschieden werden.
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