Ratgeber · Wärmepumpe & Heizung
Wärmepumpen-Arten im Vergleich: Luft, Erde, Wasser
Alle Wärmepumpen funktionieren nach demselben Prinzip: Sie entziehen der Umgebung Wärme und heben sie auf ein nutzbares Temperaturniveau. Der Unterschied liegt in der Wärmequelle.
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Sie nutzt die Außenluft und ist am einfachsten zu installieren: Es braucht keine Bohrung und in der Regel keine Genehmigung. Dafür ist die Wärmequelle im Winter am kältesten, wenn am meisten geheizt wird. Auf den Aufstellort und den Schall ist zu achten. Im Bestand ist sie die mit Abstand häufigste Lösung.
Sole-Wasser-Wärmepumpe
Sie nutzt die Wärme des Erdreichs über Sonden oder Flächenkollektoren. Die Temperatur im Boden ist das ganze Jahr über recht konstant, deshalb arbeitet sie besonders effizient und leise. Die Erschließung ist aufwendiger und teurer, Bohrungen müssen genehmigt werden.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Sie nutzt Grundwasser und erreicht die höchste Effizienz. Voraussetzung sind ausreichend Grundwasser in geeigneter Qualität und eine wasserrechtliche Erlaubnis. Sie kommt deshalb nur an bestimmten Standorten infrage.
Welche passt zu Ihrem Gebäude?
Das hängt von Grundstück, Wärmebedarf und Budget ab. Wichtiger als die Art der Wärmepumpe ist häufig, dass Gebäude und Heizflächen zu ihr passen – also eine niedrige Vorlauftemperatur und eine sorgfältige Auslegung.
Ihr Vorhaben einordnen lassen
Jedes Gebäude ist anders. Wir schauen uns Ihr Projekt an und sagen Ihnen, welche Schritte sinnvoll sind – deutschlandweit, mit einem festen Ansprechpartner.
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