Ratgeber · Sanierung & Planung
Fenstertausch: warum ein Lüftungskonzept dazugehört
Alte Fenster sind undicht und sorgen ungewollt für Luftaustausch. Neue Fenster schließen dicht. Das spart Energie, verändert aber den Feuchtehaushalt des Gebäudes.
Warum nach dem Tausch Schimmel entstehen kann
Feuchtigkeit aus Kochen, Duschen und Atmen muss aus dem Haus. Fehlt der bisherige Luftaustausch, schlägt sie sich an den kältesten Stellen nieder – nach dem Fenstertausch sind das oft ungedämmte Außenwände und Fensterlaibungen.
Was ein Lüftungskonzept klärt
Es prüft, ob der Luftaustausch für den Feuchteschutz auch dann ausreicht, wenn niemand lüftet. Reicht er nicht, werden Maßnahmen festgelegt. Werden in einem Gebäude viele Fenster erneuert, gehört ein solches Konzept zur fachgerechten Planung.
Mögliche Lösungen
- Fensterfalzlüfter, die für einen geringen Grundluftwechsel sorgen
- Abluftanlagen in Bad und Küche
- Dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung in einzelnen Räumen
- Zentrale Lüftungsanlagen, vor allem bei umfassenden Sanierungen
Fenster und Fassade zusammen planen
Wird später die Fassade gedämmt, sollten die neuen Fenster bereits an der passenden Stelle sitzen. Wer beides gemeinsam plant, vermeidet Wärmebrücken und doppelte Arbeit.
Ihr Vorhaben einordnen lassen
Jedes Gebäude ist anders. Wir schauen uns Ihr Projekt an und sagen Ihnen, welche Schritte sinnvoll sind – deutschlandweit, mit einem festen Ansprechpartner.
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